Hitzeschlacht auf Schadowstraße und Kö

Wenn das Thermometer in Düsseldorf auf weit über 30 Grad klettert, ist das nicht nur schlecht für Mensch und Natur, sondern auch für die Wirtschaft. Das zeigt ein Blick auf die Passantenfrequenzen.
Von Marc Latsch (Text)
und Andreas Endermann (Foto)
Veröffentlicht am 3. August 2026
Schadowstraße Düsseldorf bei Hitze im Sommer
Die Schadowstaße an einem der heißen Sommertage 2026.

Mussten Sie eigentlich noch etwas besorgen, als das Thermometer Mitte vergangener Woche wieder an der 35-Grad-Marke kratzte? Haben Sie sich umentschieden? Verzicht oder Internet statt Innenstadt? Ich kann das Ausmaß des Wetters darauf nicht genau abschätzen, aber ich habe starke Indizien. Die stammen vom Anbieter Hystreet, der in Echtzeit Passantenfrequenzen misst. Im Vergleich zur gemäßigteren Vorwoche waren zu den Hitzespitzenzeiten wieder deutlich weniger Menschen rund um Schadowstraße und Königsallee unterwegs.

Vor rund einem Monat ließ sich dieses Phänomen schon einmal beobachten. Bis zu 38,7 Grad wurde es da in Düsseldorf warm. Und die Menschen blieben irgendwann einfach zuhause. Ein Leser hat uns auf die damaligen Passantenfrequenzen aufmerksam gemacht. Gerade zum Wochenende hin – dann, wenn der Anteil derer, die aus freien Stücken in die Innenstadt strömen – zunimmt, brachen die Zahlen im Vergleich zu gemäßigteren Wochen förmlich ein. Das Passant:innen-Minus rund um Schadowstraße und Königsallee betrug am Samstag teils mehr als 40 Prozent, auf Wochensicht rund 20 Prozent. „Das ist ein klares Warnsignal“, sagt Sven Schulte von der IHK Düsseldorf.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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