So fährt sich das neue Düsselbike
„Ferris“ wartet im Halbschatten auf mich. Ich hätte auch „Maus“ wählen können oder „Angel“, die nebenan unter den Bäumen am ERGO-Platz bereit stehen. Die ersten 500 von insgesamt 2.500 geplanten Düsselbikes sind seit Mittwoch in Betrieb. Baugleich ist eins wie das andere: weißer Rahmen, schwarzer Korb, Handyhalterung und Namensschild. Aber: Passt es mit „Ferris“ und mir auch persönlich?
Das Prinzip ist einfach. Man leiht ein Rad an einer festen Station, fährt los und gibt es an einer anderen wieder ab. Die Stadt will damit mehr Menschen aufs Rad holen, weg vom Auto. Und sie möchte ganz praktisch ein Problem lösen, das wir alle kennen: Das Ziel ist keine zwei Kilometer entfernt. Zu weit, um zu laufen. Zu nah, um zwanzig Minuten auf die nächste Bahn zu warten.
Dann doch lieber „Ferris“. Seinen Namen verdankt er einem Menschen aus Düsseldorf. Anfang des Jahres durfte jeder Vorschläge einreichen. Das Ergebnis zeichnet ein kleines Stadt-Porträt: vom „Kö-Kurver“ über die „Düsette“ und einen „Gerry“ für Gerresheim bis zu „Chongqing“, benannt nach der chinesischen Partnerstadt. Doch ein schöner Name am Korb macht noch kein gutes Leihrad. Deshalb habe ich es getestet.
Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.
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