Gen-Z-Demo in Düsseldorf: Drei Generationen, drei Perspektiven
Rund 2500 vor allem junge Menschen haben am Samstag (31. Oktober) in Düsseldorf unter dem Titel „Gen Z regelt“ demonstriert: zunächst vor dem Hauptbahnhof, dann in der Innenstadt. Sie zogen über die Graf-Adolf-Straße und die Königsallee bis zum Johannes-Rau-Platz neben der Kniebrücke.
Die Demo war laut und ganz überwiegend friedlich. Die Polizei meldete zwei Vorfälle. Laut Bericht wurde ein Beamter „mit Pyrotechnik“ beworfen. Nach Ende der Versammlung flogen von der Kniebrücke Böller auf ehemalige Teilnehmende. Die Polizei hat Verdächtige identifiziert und Strafverfahren eingeleitet.
Befürchtungen, die Medien und Politik in den Tagen zuvor prägten, wurden in Düsseldorf nicht bestätigt. Im Mittelpunkt standen die Forderungen der jungen Generation. Sie protestierten gegen hohe Lebenshaltungskosten, für bessere Schulen und eine andere Rentenpolitik sowie gegen eine mögliche Wehrpflicht.
Wir haben die Demonstration mit drei Mitgliedern unserer Redaktion begleitet und beobachtet: ein Mitglied der Gen Z, ein Mitglied der Gen X und ein Boomer. Im Folgenden schildern die drei, wie sie den Protest wahrgenommen haben.
Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.
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