Roboterhunde sollen Wache schieben und Älteren helfen
Magic ist schon ein ziemlicher Angeber. Er macht erst einmal ein paar Liegestütze, um zu demonstrieren, wie fit er noch ist. Zuvor ist er auf den Händen gelaufen, hat Tango getanzt und einen Rückwärtssalto geschlagen. Zudem hat er Englisch, Deutsch, Französisch und Hebräisch gesprochen.
Magic muss gar kein Angeber sein. Wenn er in Düsseldorf mit Ahmad Kabbani einfach nur über die Straße läuft, bleiben Autos auf der Straße stehen und Menschen zücken ihre Handys, um ihn zu filmen. Magic ist ein Roboterhund, der sich wie ein Tier bewegt und auf Zuruf eine Menge Kunststücke zeigt.
Das alles sind Spielereien, aber in ihnen steckt ein tieferer Sinn. Ahmad Kabbani möchte einen echten künstlichen Freund des Menschen schaffen. Und dafür braucht es noch mehr, als man gemeinhin annimmt, wenn man an Roboter im Jahr 2026 denkt. Ein Halbmarathon in Peking im April dieses Jahres verdeutlichte das: Dort hat einerseits ein Roboter das Rennen gewonnen. Zugleich sind von den 300 gestarteten Maschinen aber auch jede Menge umgefallen oder in die Streckenbegrenzung gerannt.
Roboter sind immer noch mit einer Menge Herausforderungen verbunden. Sie verbrauchen ihre Akkus schneller als gewünscht und kippen dann um. Viele haben auch bei geladenen Batterien Probleme mit dem Gleichgewicht. Und wenn man versucht, die menschliche Hand nachzuahmen, lernt man, welches motorische Wunder der Natur bei uns Menschen gelungen ist.
Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.
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