Was für und gegen Pärchenampeln in Düsseldorf spricht

An der Kö, der Heinrich-Heine-Allee und der Schadowstraße werden neue Lichtzeichen eingeführt. Die Ampeln zeigen heterosexuelle, schwule und lesbische Paare. Wir diskutieren diese Pläne in einem Pro und Contra.
Veröffentlicht am 9. September 2026
Deutschland – Frankfurt – 29.03.2020 / in Zeiten von Corona / Impressionen aus Frankfurt / liebes Ampel – leuchtet grün
Zwei Ampelfiguren mit Kleid, die Händchen halten, aufgenommen in Frankfurt. Der Düsseldorfer Stadtrat hat solche Vielfältigkeitsampeln im September 2024 beschlossen. Foto: Imago

An 18 Fußgänger-Überwegen gibt es in Düsseldorf bald neue Ampelfiguren zu sehen. Rot und Grün werden dann von Paaren signalisiert, die Händchen halten. Das werden sowohl zwei weibliche, zwei männliche oder eine weibliche und eine männliche Figur sein. Diese so genannten Vielfältigkeitsampeln sollen im September und Oktober eingerichtet werden. Die Umrüstung kostet nach städtischen Angaben 3400 Euro.

Den Beschluss dazu hat der Stadtrat im September 2024 gefasst. Den Antrag stellten FDP, SPD und Grüne, die Mehrheit kam auch dank der Linken und der Fraktion Die Partei/Klima zustande. CDU und AfD stimmten dagegen, die Gruppe Tierschutz/Freie Wähler enthielt sich. Oberbürgermeister Stephan Keller hatte im Vorfeld der damaligen Abstimmung signalisiert, dass er dies für Symbolpolitik hält und daher nicht unterstützt.

Die Verwaltung hat nun rund zwei Jahre ermittelt, was die Straßenverkehrsordnung zulässt und welche Standorte sich eignen. Sie hat sich für Stellen entschieden, an denen besonders viele Passantinnen und Passanten vorbeikommen: Teile der Königsallee, den Anfang der Schadowstraße und die Übergänge zur Altstadt. Weitere Punkte schloss man aus – nach Rathaus-Angaben, damit das Ganze etwas Besonderes bleibt und entsprechend wirkt.

Bei uns in der Redaktion gibt es unterschiedliche Positionen zu den Zeichen. Die Argumente stellen wir hier vor.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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