Wieder nonstop nach New York – wenn man’s bezahlen kann
Düsseldorf erneuert demnächst ein Angebot, das es Anfang der 2000er Jahre schon mal gab. Damals bot die Lufthansa eine regelmäßige Verbindung nach New York an und schickte dafür ein besonderes Flugzeug auf die Reise: eine speziell ausgestattete Boeing 737. Der Jet, normalerweise maximal auf Mittelstrecken unterwegs, hatte vergrößerte Tanks und konnte die Strecke ohne Zwischenstopp schaffen. An Bord waren maximal 46 Passagiere auf Business-Sitzen.
Betrieben wurde das Ganze von einem Schweizer Unternehmen namens Private Air für die Lufthansa. Anfangs kam das Angebot gut an, wurde dann aber 2008 sang- und klanglos eingestellt, weil die Nachfrage zu gering war. Das hat vermutlich auch am Preis gelegen: Die ausschließlich komfortablen, breiten Sitze mit einem entsprechenden Service waren angenehm, aber teuer.
Offenbar glaubt man nun, es erneut mit einem vergleichbaren Angebot versuchen zu können und sieht im nordrhein-westfälischen Umfeld des Flughafens eine zahlungskräftige Klientel.
Champagner und viel Beinfreiheit
In Zeiten des billigen Fliegens mit Kampfpreisen werden sich viele die Augen reiben. Ein One-Way-Ticket von Düsseldorf nach New York liegt bei knapp 1600 Euro, wer hin und zurück bucht, ist mit rund 3200 Euro dabei. Dafür jedoch genießt man an Bord den sonst nur in der Business-Class der großen Airlines üblichen Luxus: vor allem viel Beinfreiheit, voluminöse Sitze, die sich entsprechend ausfahren und zum Fast-Bett machen lassen. Full-flat-Seats heißen die im Fachjargon. Auf langen Strecken ist das ein wichtiges Angebot.
Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.
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