So fährt es sich auf Düsseldorfs erster Radleitroute

Weniger Stress, dafür mehr Sicherheit und Platz auf den Straßen – das soll der durchgehende Nord-Süd-Radweg für Fahrradfahrer ermöglichen. Doch gelingt das? Ich habe die Strecke getestet.
Veröffentlicht am 14. Oktober 2026
Radleitroute, Moselstrasse Foto: Andreas Endermann
Roter Belag und Fahrradsymbole machen die Wege der Radleitroute 1 gut erkennbar.

Der Herbst zeigt sich von seiner besten Seite und bietet damit gute Voraussetzungen für eine Radtour durch Düsseldorf. Leider ist das in der Stadt nicht gerade ein Vergnügen: Schmale Wege, gefährliche Situationen durch Autos oder Laster und Schlaglöcher – das sind nur drei der Aspekte, mit denen Fahrradfahrer zu kämpfen haben. Die Stadt möchte das mit sogenannten Radleitrouten ändern. Was es damit auf sich hat und ob der Plan aufgeht, erläutere ich hier:

Was ist eine Radleitroute?
Die Wege sollen verschiedene Stadtteile miteinander verbinden und ein schnelles Vorankommen ermöglichen. Dabei geht es in erster Linie darum, den Fahrradfahrern ein sicheres Gefühl zu geben, unter anderem durch breitere und wetterfeste Spuren, die klar von den Fußwegen getrennt sind und möglichst wenig mit dem Autoverkehr in Berührung kommen. So sollen mehr Menschen zum Fahrradfahren motiviert werden und die Stadt soll zugleich besser erreichbar sein.

Wie ist der aktuelle Stand der Routen?
Der Stadtrat hat bisher zwei Radleitrouten beschlossen: Nummer eins führt von Nord nach Süd, am Ende sollen es rund zehn Kilometer von Lohausen über Golzheim, Stadtmitte und Unterbilk nach Hamm sein. Radleitroute 2 ist eine Ost-West-Verbindung, die über gut zwölf Kilometer durch die Stadtteile Lörick, Oberkassel und Stadtmitte bis nach Flingern und Gerresheim führen soll. Einzelne Abschnitte (etwa im Linksrheinischen und am Wehrhahn) sind gebaut, andere politisch noch in der Diskussion oder noch nicht konkret geplant (zum Beispiel auf der Oberkasseler Brücke und rund um den Hofgarten).

Die Routen wurden jeweils in vier Abschnitte aufgeteilt, die fortlaufend gebaut werden. Die Radleitroute 1 ist weiter fortgeschritten, deshalb habe ich diese getestet.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

Unser Journalismus ist werbefrei und unabhängig, deshalb können wir ihn nicht kostenlos anbieten. Sichern Sie sich unbegrenzten Zugang mit unserem Start-Abo: die ersten sechs Monate für insgesamt 1 Euro. Danach kostet das Abo 10 Euro monatlich. Es ist jederzeit kündbar. Alternativ können Sie unsere Artikel auch einzeln kaufen.

Start-Abo: 6 Monate für 1 Euro

Artikel einzeln kaufen (2 EUR)

Schon Mitglied, Freundin/Freund oder Förderin/Förderer?

Hier einloggen


Lust auf weitere Geschichten?