Theodor-Heuss-Brücke: Für Radfahrer ist sie stadteinwärts wie eine Sackgasse
Düsseldorf möchte gerne Fahrrad-Stadt sein. Das soll nicht heißen, dass man die Autos verdammt und komplett verbannt. Aber man möchte der stetig wachsenden Zahl von Fahrradfahrern vernünftige Alternativen anbieten. In Zeiten von E-Bikes eine zwangsläufige Einsicht.
Sie umzusetzen ist allerdings schwierig. Beispielhaft für die Probleme dieser Art steht die Theodor-Heuss-Brücke. Irgendwann in ein paar Jahren wird sie in der heutigen Bauart verschwunden und durch eine neue Rheinquerung ersetzt sein. Das steht fest. Bis dahin ist es noch ein weiter und teurer Weg.
Vor allem die Frage, wie der dort fließende Verkehr während der Bauzeit provisorisch Platz findet, verlangt nach einer halbwegs funktionierenden Antwort. Ohne Staus wird das nicht laufen, das ist sicher. Sie zu minimieren ist die Kunst, auf die es ankommt. Wegen eklatanter Schwäche der Konstruktion ist die Brücke schon jetzt für alles gesperrt, was schwerer ist als 3,5 Tonnen.
Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.
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