Kellers Lieblingstrick und andere Ideen gegen Düsseldorfs Finanzkrise
Der Stadtrat hat erst im März den Düsseldorfer Haushalt für dieses Jahr beschlossen – und nun laufen im Rathaus schon die Gespräche für den nächsten Etat. Es könnten zugleich die letzten für zwei Jahre sein. Der Oberbürgermeister möchte gerne einen Doppel-Etat aufstellen. Das geht aus der so genannten Haushaltsplanverfügung von Kämmerin Dorothée Schneider hervor.
Stephan Keller mag die Idee eines Finanzplans für zwei Jahre offensichtlich. Schon 2023 wollte er das Instrument nutzen, als die Finanzlage nicht gut aussah. Deshalb kam der Gedanke auf, einen gemeinsamen Etat für 2024 und 2025 zu verabschieden, um Debatten über den schlechten Kassenstand aus dem Kommunalwahlkampf herauszuhalten. Dann verbesserte sich die Lage allerdings doch noch und der Oberbürgermeister wollte lieber mit Einzel-Etats positive Zeichen vor der Wahl setzen.
Nun folgt also der zweite Anlauf. Was es damit auf sich hat und was sonst noch in der Verfügung der Kämmerin steht, erläutere ich in den folgenden Fragen und Antworten:
Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.
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