IHK-Spitze: Schwan-Wirtin geht als Favoritin ins Rennen
Dass sich im beruflichen Leben von Kerstin Rapp-Schwan etwas Grundlegendes ändert, war seit Monaten durch ihre Beiträge in verschiedenen Social-Media-Kanälen zu sehen. Nach 25 Jahren Selbständigkeit deutete sie an, neue Wege gehen zu wollen. Schon davor hatte sie bekanntgemacht, eng mit einer Unternehmensberatung zusammenzuarbeiten, die sich auf den Bereich Gastro und Hotellerie spezialisiert hat. Konen & Lorenzen heißt das Unternehmen, und ihr Name taucht dort häufiger auf, auch mit Fotos der Geschäftsführer.
Die größte Veränderung dürfte nun aber ein anderer Schritt sein, der sich abzeichnet: Die frühere Wirtin der Restaurantkette Schwan (in Düsseldorf vor allem am Burgplatz bekannt, aber auch an der Rossstraße und über Jahre an der Duisburger Straße beheimatet) hat gute Aussichten, die erste Frau an der Spitze der Industrie-und Handelskammer (IHK) zu werden. Bereits vor Wochen prophezeite mir das ein führender Politiker aus dem Umfeld der Kammer. Es gebe bei mehreren einflussreichen IHK-Leuten die Überzeugung, dass Rapp-Schwan die beste Wahl für das jetzt frei werdende Amt sei.
Wahl in mehreren Schritten
Andreas Schmitz (früher HSBC-Bank), seit 2016 auf dem Posten, hört auf, weil laut IHK-Satzung der Präsident oder die Präsidentin nur einmal wiedergewählt werden kann. Fünf Jahre dauert eine Periode, mehr als zehn Jahre sind nicht drin. Gern haben die Inhaber dieses Amts über die Jahrzehnte immer zweimal den Posten angenommen.
Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.
Unser Journalismus ist werbefrei und unabhängig, deshalb können wir ihn nicht kostenlos anbieten. Sichern Sie sich unbegrenzten Zugang mit unserem Start-Abo: die ersten sechs Monate für insgesamt 1 Euro. Danach kostet das Abo 10 Euro monatlich. Es ist jederzeit kündbar. Alternativ können Sie unsere Artikel auch einzeln kaufen.
Schon Mitglied, Freundin/Freund oder Förderin/Förderer?