Wie Düsseldorf auf Krisen vorbereitet ist

Stromausfälle, Hochwasser, extreme Hitze – all das kann den Alltag auf den Kopf stellen. Düsseldorf richtet sich darauf mit verschiedenen Szenarien ein. In manchen Bereichen ist die Stadt gut vorbereitet, in anderen stößt die Vorsorge an ihre Grenzen.
Von Christoph Wegener (Text)
und Andreas Endermann (Foto)
Veröffentlicht am 22. Oktober 2026
Kraftwerk Lausward Foto: Andreas Endermann
Für das Düsseldorfer Stromnetz spielen Kraftwerke wie hier an der Lausward eine wichtige Rolle.

Der Zug kommt zu spät, das Lieblingsmüsli ist ausverkauft, das Handy hat schlechten Empfang: Im Alltag läuft nicht immer alles nach Plan. Das nervt, stellt uns aber selten vor große Probleme. Doch was passiert, wenn wir mit einer echten Krise konfrontiert werden? Niemand setzt sich mit dieser Frage gerne auseinander, aber es ist notwendig. Denn Hitzewellen, Dürren und starke Regenfälle nehmen zu, kritische Infrastruktur wird immer wieder Ziel von Sabotageakten. All das kann dazu führen, dass statt Normalität plötzlich der Ausnahmezustand herrscht. 

Priorität hat im Ernstfall der Bevölkerungsschutz. Für ihn sind grundsätzlich die Bundesländer zuständig. Vor Ort müssen sich aber die Landkreise und kreisfreien Städte um die Organisation und Umsetzung kümmern. Wie gut Düsseldorf für Notlagen gerüstet ist, zeigt eine Kooperation von CORRETIV und VierNull. Dafür wurde die Stadt zu ihrer Vorbereitung auf unterschiedliche Krisenszenarien befragt. Das Ergebnis: In einigen Bereichen ist Düsseldorf gut aufgestellt, in anderen besteht Nachholbedarf. 

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