Warum Castor-Transporte Düsseldorf tangieren

Die Transporte des Atommülls sind seit jeher umstritten. In den vergangenen Tagen sollen Behälter auf den Autobahnen auch durch Düsseldorf gerollt sein, heißt es von der Ratsfraktion der Linken. Ich erkläre, wie die Transporte ablaufen.
Von Hans Onkelbach (Text)
und Andreas Endermann (Foto)
Veröffentlicht am 20. Oktober 2026
Forschungszentrum Jülich, Lager der mit radioaktivem Atommüll gefüllten Castorenbehälter Foto: Andreas Endermann
Noch 131 Fässer mit strahlenden Brenn-Element-Kugeln stehen in Jülich zum Transport bereit.

Die Pressemitteilung der Linken-Ratsfraktion klingt dramatisch. Von Atommüll-Transporten durch Düsseldorf ist darin die Rede und von Hubschrauber-Einsätzen, die „mit ziemlicher Sicherheit“ der Absicherung der Fahrten dienten. Die Linke erinnert daran, dass sie in der Vergangenheit wiederholt gewarnt hatte. Nun fordert sie Aufklärung von Oberbürgermeister Stephan Keller und einen „Transport-Stopp“.

Ich habe dazu viele Gespräche mit Kennern der Materie geführt und erkläre in den folgenden Fragen und Antworten, was damit verbunden ist und ob die Lage tatsächlich so dramatisch ist, wie in der Pressemitteilung dargestellt.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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