Der Exodus der Shopping-Malls geht weiter
Läden verlassen die Kö-Galerie, in den Schadow Arkaden zweifeln Mieter an ihrer Zukunft im Gebäude. Diese beiden früheren Einkaufs-Ikonen stehen weiter unter Druck. Wie sie künftig Erfolg haben können, ist unklar.
Lange haben sie sich als Leuchttürme des feinen Stils verstanden. Ihr Angebot bestand nicht aus dem, was man täglich zum Leben braucht, sondern präsentierte Luxus und ein schönes Lebensgefühl. Bei der Kö-Galerie steckte der Anspruch schon im Namen, die Schadow Arkaden signalisierten durch den vermeintlich eleganten Begriff „Arkaden“, sich von der Umgebung abzuheben. Was auch stimmte, bei beiden.
Aber die Formulierung in der Vergangenheitsform ist berechtigt, ihre große Zeiten haben beide Objekte hinter sich, aber eine Zukunft auf jeden Fall vor sich. Die Frage ist nur: Welche?
Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.
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