Der Exodus der Shopping-Malls geht weiter

Die Zeiten, in denen Einkaufszentren allein durch ihre Lage und ihren Glanz Kunden anzogen, sind vorbei. Die Kö-Galerie verliert prominente Mieter, die Schadow Arkaden kämpfen mit Umbau und Unsicherheit. Wie sieht ihre Zukunft aus?
Von Hans Onkelbach (Text)
und Andreas Endermann (Foto)
Veröffentlicht am 1. Oktober 2026
Königsallee mit KÖ-Galerie und Sevens Foto: Andreas Endermann
Die Kö-Galerie ist ein beeindruckendes Bauwerk. Doch die goldenen Zeiten der Shopping-Malls sind vorbei.

Läden verlassen die Kö-Galerie, in den Schadow Arkaden zweifeln Mieter an ihrer Zukunft im Gebäude. Diese beiden früheren Einkaufs-Ikonen stehen weiter unter Druck. Wie sie künftig Erfolg haben können, ist unklar.

Lange haben sie sich als Leuchttürme des feinen Stils verstanden. Ihr Angebot bestand nicht aus dem, was man täglich zum Leben braucht, sondern präsentierte Luxus und ein schönes Lebensgefühl. Bei der Kö-Galerie steckte der Anspruch schon im Namen, die Schadow Arkaden signalisierten durch den vermeintlich eleganten Begriff „Arkaden“, sich von der Umgebung abzuheben. Was auch stimmte, bei beiden.

Aber die Formulierung in der Vergangenheitsform ist berechtigt, ihre große Zeiten haben beide Objekte hinter sich, aber eine Zukunft auf jeden Fall vor sich. Die Frage ist nur: Welche?

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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