Die Zwei

Es war ein langes Berufsleben: Jeweils 49 Jahre lang arbeiteten Johannes Horn und Egbert Casten bei der Stadtverwaltung. Pandemie-bedingt verabschiedeten sie sich kürzlich mehr oder weniger leise in den Ruhestand. Wir haben die beiden befreundeten und bekennenden Düsseldorfer getroffen.

Von Annic Völkel
Veröffentlicht am 7. Oktober 2021
Der Ruhestand gefällt ihnen offensichtlich: Egbert Casten (links) und Johannes Horn. Foto: Andreas Endermann
Der Ruhestand gefällt ihnen offensichtlich: Egbert Casten (links) und Johannes Horn. Foto: Andreas Endermann

Ihre gemeinsame Geschichte geht am 1. September 1972 los. Damals begannen Johannes Horn und Egbert Casten (beide Jahrgang 1956) ihre zweijährige Ausbildung bei der Stadt als Verwaltungspraktikanten. Sie saßen während der theoretischen Ausbildung nebeneinander in der Klasse, freundeten sich gleich an. Horn, der gebürtige Düsseldorfer und aufgewachsen in Benrath. Casten, der mit den Eltern kurz vor dem Mauerbau 1961 aus Mecklenburg-Vorpommern flüchtete und im Rheydter Flüchtlingslager landete. Als der Vater, einst Lehrer in der DDR, im Rahmen des „Mikätzchen“-Programms seinen Beruf hier wieder ausüben durfte, wurden die Castens Düsseldorfer. Sie zogen nach Garath.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

Da unser Journalismus werbefrei und unabhängig ist, können wir ihn nicht kostenlos anbieten. Deshalb bitten wir Sie an dieser Stelle darum, unsere Arbeit zu unterstützen und eines unserer Abos abzuschließen oder diesen Artikel einzeln zu kaufen. Sie können per Paypal, Sepa-Lastschrift oder Kreditkarte bezahlen.

Unsere Abos

Artikel einzeln kaufen

Schon Mitglied, Freundin/Freund oder Förderin/Förderer?

Hier einloggen


Lust auf weitere Geschichten?