Das neue Monkey’s Island

Fast 20 Jahre ist es her, dass auf einer Landzunge im Rhein eine so noch nie gekannte Strandbar eröffnete. Tausende pilgerten in den folgenden Jahren hin, dann musste Monkey's Island einem Bauprojekt weichen. Idee und Umsetzung kamen damals von Helge Achenbach. Nun erschafft er in Kaarst eine Neuauflage.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 8. Juli 2022
Park der Sinne, Helge Achenbach in Kaarst
Kunst, die Nähe zum Wasser, eine Bar, grobe Holzstühle und Tische: Was Helge Achenbach auf einem Bauernhof in Kaarst geschaffen hat, erinnert in vielem an Monkey's Island. Foto: Andreas Endermann

Sogar Wasser ist da, und zwar reichlich, auch wenn hier nicht der Rhein vorbeifließt. Aber direkt nebenan gibt es einen großen Baggersee, der demnächst ausgekiest ist und dann Teil der Umsetzung einer neuen Idee des früheren Kunstberaters Helge Achenbach wird. 2003 schuf er Monkey’s Island auf einer Landzunge im Rhein neben dem Medienhafen. Die berühmten Affen des Künstlers Jörg Immendorff prägten die Optik und waren Namensgeber. Nun ist er dabei, etwas zu schaffen, das er „Park der Sinne“ nennt. Das klingt anders, aber im Grunde entsteht dort auf einem ehemaligen Bauernhof zwischen Kaarst und Meerbusch-Osterath eine zweite Auflage der legendären Strandbar. Daher nenne ich es „Das neue Monkey’s Island“. Ich war jetzt dort – und die Parallelen sind nicht zu ignorieren. Sie sind zu sehen, zu spüren, zu hören.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

Da unser Journalismus werbefrei und unabhängig ist, können wir ihn nicht kostenlos anbieten. Deshalb bitten wir Sie an dieser Stelle darum, unsere Arbeit zu unterstützen und eines unserer Abos abzuschließen oder diesen Artikel einzeln zu kaufen. Sie können per Paypal, Sepa-Lastschrift oder Kreditkarte bezahlen.

Unsere Abos

Artikel einzeln kaufen

Schon Mitglied, Freundin/Freund oder Förderin/Förderer?

Hier einloggen


Lust auf weitere Geschichten?