Was für und gegen Strack-Zimmermann als Retterin der Bundes-FDP spricht
Die FDP ist in Baden-Württemberg aus dem Landtag geflogen, in Rheinland-Pfalz droht ihr am 22. März dasselbe Schicksal. Sollten die Liberalen auch in Mainz nicht wieder ins Parlament einziehen, gilt ein Rücktritt des Bundesvorsitzenden Christian Dürr und der Generalsekretärin Nicole Büttner als sicher. Sollte es die Partei noch über fünf Prozent schaffen, könnten die beiden zumindest noch die Zeit bekommen, das neue Grundsatzprogramm zu präsentieren.
So oder so erscheinen sie nicht als die Zukunft der FDP. Sie haben es seit der verlorenen Bundestagswahl nicht geschafft, der Partei Gesicht und Profil zu geben. Deshalb führen die Liberalen wie vor einem Jahr eine Führungsdebatte – mit denselben Namen wie damals. Die Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann taucht in der Diskussion erneut auf.
In der Sendung „Maischberger“ wurde sie gefragt, ob sie für den Fall der Fälle bereitstünde. Man werde die Wahl in Rheinland-Pfalz abwarten und am Montag danach zusammenkommen, um das Ergebnis zu besprechen, sagte sie. Und: „Tatsache ist: Der FDP geht es schlecht. Ich bin in diese Partei eingetreten vor 37 Jahren, und ich habe nicht vor, als Letzte das Licht auszumachen. Deshalb wird jeder an der Stelle arbeiten, dass es uns bald wieder besser geht.“ Die Sendung ist hier zu sehen (ab 41:15 Minuten).
Wir haben auch in der Redaktion diskutiert, ob die 68-Jährige diesmal Parteichefin wird, was dafür und was dagegen spricht. Das sind unsere Argumente:
Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.
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