Warum die Bayern-Wahl wichtig für die Zukunft von Hendrik Wüst ist
Der NRW-Ministerpräsident wird immer häufiger als Kanzlerkandidat der Union gehandelt. Ob er wirklich in dieses Rennen geht, hängt vor allem von Markus Söder ab.

Hendrik Wüst ist gerade in Mode. Der „Spiegel“ nennt ihn einen „neuen Rivalen“ von Parteichef Friedrich Merz. Die „F.A.Z.“ beschreibt, wie Hendrik Wüst mithilfe eines NRW-Staatspreises für Angela Merkel gegen den CDU-Vorsitzenden stichelt. Und Moritz Küpper vom Deutschlandfunk hat gleich ein ganzes Buch über den „strahlenden Schattenmann“ verfasst (das im Herbst erscheint) und sich auch deshalb in seinem „Hauptstadtbrief“ ausführlich mit ihm beschäftigt.
Die Freude an der Spekulation, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident könnte Kanzlerkandidat der Union 2025 werden, ist nicht zu übersehen. Meines Erachtens geht diese Diskussion aber überhaupt nur in eine entscheidende Phase, wenn die Landtagswahl in Bayern am 8. Oktober das für Hendrik Wüst passende Ergebnis liefert.
Die Lage nach einem Sieg von Markus Söder
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