fbpx

Frauen entscheiden über die Zukunft der Jonges

Der Vorwurf von OB Stephan Keller, der Verein diskriminiere Frauen, ist überzogen, aber womöglich hilfreich für die Jonges. In Wahrheit bleibt dem Männerbündnis nichts anderes übrig, als sich zu öffnen. Sonst droht der Absturz ins folkloristische Mittelmaß.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 24. Januar 2022
Rolly
Baas Wolfgang Rolshoven in seinem Büro im Jonges-Haus in der Altstadt. Foto: Wolfgang Harste

Der Streit zwischen dem Rathaus-Chef und den Jonges wurde zwar dieser Tage mit einer blumig formulierten gemeinsamen Erklärung für beendet erklärt, aber das ist er natürlich nicht. Seit der Kritik der Jonges am Sicherheitskonzept für die Altstadt, bei dem sie Keller hart angriffen und dem Rathaus ein Wegducken unterstellt haben, ist das Verhältnis gestört. Der Vorwurf Kellers, die Jonges diskriminierten Frauen, ist nur der aktuelle Gipfel dieses Zwists.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

Da unser Journalismus werbefrei und unabhängig ist, können wir ihn nicht kostenlos anbieten. Deshalb bitten wir Sie an dieser Stelle darum, unsere Arbeit zu unterstützen und eines unserer Abos abzuschließen (ab 8 Euro pro Monat) oder diesen Artikel einzeln zu kaufen (2 Euro). Sie können per Paypal, Sepa-Lastschrift oder Kreditkarte bezahlen.

Unsere Abos

Artikel einzeln kaufen

Schon Mitglied, Freundin/Freund oder Förderin/Förderer?

Hier einloggen


Lust auf weitere Geschichten?