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Erinnert sich noch jemand an die Schuldenfreiheit?

Da sich die Lage im Düsseldorfer Haushalt immer weiter verschlechtert, muss die Kämmerin immer wieder in die Rücklage greifen. Da mehr Einnahmen kaum denkbar und Sparwille der Politik nicht erkennbar ist, wird das Sparbuch der Stadt voraussichtlich nächstes Jahr leer sein.

Von Christian Herrendorf
Veröffentlicht am 30. August 2022
Ratssitzung Düsseldorf
Kämmerin Dorothée Schneider diskutiert im Stadtrat mit den CDU-Ratsherren Giuseppe Saitta (Mitte) und Andreas Hartnigk. Foto: Andreas Endermann

Ich möchte mit einer Bitte anfangen: Bitte keine Sparschweine. Ich weiß, dass SPD und FDP im Stadtrat in der Opposition sind und dass sie plakative Bilder brauchen, um ihre Kritik am Oberbürgermeister und der schwarz-grünen Kooperation im Stadtrat auszudrücken. Dennoch verzichten sie hoffentlich darauf, Stephan Keller ein Sparschwein überreichen, auf dem steht, wie viele Millionen in der Stadtkasse waren, als sie 2020 noch einen Teil der Mehrheit bildeten. Der Moment, in dem sie ein solches Schwein überreichen könnten, rückt näher.

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