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Der OB gegen die Jonges: Warum macht er das?

Der Streit zwischen Stephan Keller und dem Heimatverein ist keineswegs beigelegt. Und immer noch ist nicht klar, wieso der Rathaus-Chef so heftig reagiert hat. Hier drei mögliche Motive und ihre Wahrscheinlichkeiten.

Von Christian Herrendorf
Veröffentlicht am 24. Januar 2022
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Stephan Keller bei einem Interview, nachdem er den ersten Wahlgang 2020 gewonnen hatte. Foto: Andreas Endermann

Man kann kein Interesse daran haben, Mitglied des erweiterten Vorstands der Düsseldorfer Jonges zu sein. Man kann die Meinung vertreten, dass der Heimatverein Frauen als Mitglieder aufnehmen sollte. Und man kann den Vorschlag zur Sicherheit in der Altstadt unbrauchbar finden. Aber muss man all diese Punkte mit dem Argument vertreten, die Jonges diskriminierten Frauen? Das erscheint doch dann reichlich heftig – deshalb diskutieren viele seit einer Woche die Frage, warum Oberbürgermeister Stephan Keller zu dieser drastischen Formulierung gegriffen hat, als er erklärte, dass er nicht Teil des erweiterten Vereinsvorstands werden möchte. Drei Motive kommen in Betracht:

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