Worum es im Streit um den Biergarten an der Rheinterrasse geht
Es gibt Bier und Tränen an diesem Montagabend. Im „Three little birds“ neben der Rheinterrasse kommen mehrere hundert Leute zusammen: Gäste, die zeigen möchten, was ihnen der Biergarten bedeutet. Menschen aus der Düsseldorfer Gastroszene, die sich mit dem Team solidarisieren, ebenso wie Politikerinnen und Politiker. „Three little birds“-Chef Fabian Veldmann beantwortet Fragen, wird sehr regelmäßig umarmt und hält eine Rede, in der ihm einmal die Stimme wegbleibt. „Was wir hier aufgebaut haben, soll verkauft werden“, sagt er.
Den Applaus dieses Abends erhält der Biergarten auch in digitaler Form. Ein Beitrag mit dem Titel „Save the birds“ erhält bei Instagram mehr als 4000 Likes. Nutzer:innen, die in ihren Kommentaren Oberbürgermeister Stephan Keller markieren möchten, berichten, dass dies mindestens zeitweise nicht möglich ist. Er scheint diese Funktion abgestellt zu haben.
Ich habe lange zu dem Fall recherchiert. Wenn ich nun am (vorläufigen) Ende der Recherche auf die Geschichte blicke, frage ich mich wieder und wieder, ob es so kommen musste oder ob es eine Chance gab, den Konflikt abzuwenden und den Biergarten in seiner bisherigen Form zu erhalten. Darum geht es im folgenden Text.
Die Hauptpersonen
Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.
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