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Wieso Rekord-Preise beim Holz die Bauwirtschaft lähmen

Schreiner, Dachdecker, Zimmerer müssen derzeit das Drei- oder Vierfache für ihr Material zahlen. Das hat enorme Auswirkungen, erste Betriebe melden bald trotz voller Auftragsbücher Kurzarbeit an. Wir erklären die Hintergründe.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 18. Juni 2021
Benedikt Hüttemann im Lager seines Holzhandels in Düsseldorf-Oberbilk. Foto: Andreas Endermann
Benedikt Hüttemann im Lager seines Holzhandels in Düsseldorf-Oberbilk. Foto: Andreas Endermann

Seit mehreren Monaten machen explodierende Preise für Holz Schlagzeilen. Das haben viele vermutlich achselzuckend wahrgenommen, aber bald könnte sich diese Entwicklung konkret auswirken. Jedenfalls weiß der Verband Holzbau Nordrhein, zu dem unter anderem Düsseldorf gehört, von Terminproblemen auf Baustellen und kennt Betriebe, zum Beispiel Dachdecker, die demnächst Kurzarbeit anmelden müssen. Verbandpräsident Johannes Schmitz, selbst seit vielen Jahren Inhaber einer holzverarbeitenden Firma, spricht von einer nie dagewesenen Lage: prall gefüllte Auftragsbücher, aber die Leute können nicht arbeiten, weil kein Material da ist oder zu spät angeliefert wird. Die Folgen sind vielfältig.

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