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Schlechte Nachricht fürs Glasmacherviertel – zumindest vorerst

Das Düsseldorfer Immobilienunternehmen LEG holt sich nicht die Mehrheit an der Gesellschaft, zu der das Bauprojekt in Gerresheim zählt. Damit scheint ein Baustart mittelfristig nicht möglich zu sein. Zwei Resthoffnungen gibt es aber noch.

Von Christian Herrendorf
Veröffentlicht am 5. August 2022
Glasmacherviertel Düsseldorf
Die Brache auf dem Gelände der ehemaligen Gerresheimer Glashütte droht nach den jüngsten Entwicklungen in der Immobilienbranche noch länger zu bleiben. Foto: Andreas Endermann

Die LEG hat am Mittwochabend eine Ad-hoc-Mitteilung veröffentlicht. Das ist ein sicheres Zeichen, dass etwas Besonderes passiert ist. Börsennotierte Unternehmen sind verpflichtet, wesentliche Informationen öffentlich zu machen, damit die Anleger über wichtige Entscheidungen und Entwicklungen Bescheid wissen. Aus der Ad-hoc-Mitteilung der LEG erfuhren sie, dass sie nicht von ihrer Option Gebrauch macht, weitere 63 Prozent der Anteile des Unternehmens Brack Capital Properties (BCP) zu kaufen. Diese Option hatte die LEG erworben, als sie im vergangenen Herbst rund 35 Prozent von der BCP übernahm.

Die LEG hatte bis 30. September Zeit sich zu entscheiden, der Vorstand kam aber nun schon Anfang August zu dem Beschluss – und veröffentlichte so eine schlechte Nachricht für das Glasmacherviertel in Gerresheim.

Warum ist das eine schlechte Nachricht fürs Glasmacherviertel?

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