Düsseldorf muss den Imageschaden durch den Flughafen stoppen

Es geht nicht nur um entnervte Touristen oder gestrichene Flüge. Der Airport ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor für die Stadt, der zu funktionieren hat. Im Rathaus ist das Versagen mit Ansage zwar bekannt, aber eine konkrete Reaktion gab es bisher nicht.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 30. Juni 2022
Flughafen Düsseldorf
Am Flughafen ist nach wie vor Geduld angesagt, und das wird sich am Wochenende auch nicht ändern. Dann werden über 170.000 Passagiere erwartet, und die Personallage beim Sicherheits-Check und beim Gepäck hat sich nur unwesentlich verbessert. Foto: Andreas Endermann

Schon vor Monaten sind die Verantwortlichen davor gewarnt worden, was derzeit auf dem Flughafen Düsseldorf geschieht. Ein erheblicher Qualitätsverlust bei Service und Sauberkeit sei zu erwarten, hieß es seinerzeit in einem internen Papier, das dem Aufsichtsrat in einer Sitzung vorgelegt wurde. Eine Reaktion darauf gab es nicht. Stattdessen freut die Stadt sich über ein gutes Abschneiden in internationalen Rankings. Wie diesem: Die britische Wirtschaftszeitung „Economist“ hat die Landeshauptstadt neulich auf einen der vorderen Plätze – Platz 22 von 172 geprüften Städten – im weltweiten Vergleich von erfolgreichen Großstädten gehievt. Bei der Beurteilung spielten Ökonomie, Lebensqualität, Bildung, Umwelt, Sicherheit, aber auch Mobilität eine große Rolle. 

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