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Rollschuhfahrer (damals hießen sie noch nicht Skater) auf der Kreuzung Berliner Allee/Graf-Adolf-Straße. Das Kaufhaus hinten rechts hieß noch Horten, später wurde es zum Kaufhof, heute ist es ein Supermarkt mit Restaurants. Foto: Stadtarchiv Düsseldorf/Winfried Göllner

Wenn sonntags das Auto stehen bleibt

Den siebten Tag der Woche ohne Wagen zu verbringen, wird derzeit wieder diskutiert. Angesichts explodierender Spritpreise unter neuen Vorzeichen. Neu ist die Idee nicht. 1973 wurde sie erstmals umgesetzt. Allerdings nicht freiwillig.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 17. März 2022

Gut möglich, dass wir demnächst mal wieder einen autofreien Sonntag haben. Den bisher letzten gab es 2019, auf freiwilliger Basis und örtlich stark eingegrenzt, es war eine interessante Erfahrung. Etliche Straßen in der Innenstadt waren für Kraftfahrzeuge gesperrt, das Gefühl von Freiheit für Fußgänger, Radler, Skater oder was auch immer fanden viele schön. An diesem Tag ist sehr viel Sprit nicht verbrannt, sehr viel Schadstoff nicht in die Luft gepustet worden. Aber das war nicht das wichtigste Motiv für diese Idee. Die Menschen sollten merken, wie sie auch ohne Automobil mobil sein können.

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