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Technik pflegt Bäume und spart Wasser

Am Fürstenplatz hängen ungewöhnliche Schilder an den Bäumen. Das Gartenamt bittet darum, die Bäume dort nicht zu gießen. Wir sind der Geschichte dieser Schilder nachgegangen. Die Ursache dafür? Die Stadt versucht, mit Hilfe von Sensoren genau passend zu gießen und so auch Ressourcen zu schonen.
Veröffentlicht am 1. Juli 2021
Sascha Ronsdorf-Beer vom Gartenamt sieht auf seinem Messgerät, wie feucht es an verschiedenen Stellen unter der Erde ist. Foto: Andreas Endermann
Sascha Ronsdorf-Beer vom Gartenamt sieht auf seinem Messgerät, wie feucht es an verschiedenen Stellen unter der Erde ist. Foto: Andreas Endermann

Sascha Ronsdorf-Beer nimmt seinen Spaten und beseitigt den Sand neben der Baumscheibe. Zum Vorschein kommt ein Plastikrohr mit Deckel. Er nimmt den Deckel ab und zieht vier Kabel heraus. An jedem hängt ein farbiges Klebeband. Ich denke kurz an Szenen in Actionfilmen, in denen sich die Held*innen für ein Kabel entscheiden müssen, um eine Bombe zu entschärfen. Sascha Ronsdorf-Beer lebt zum Glück diesseits der Klischees und klemmt die Kabel an ein Messgerät an. Auf dem Display erscheint die Zahl 13. Für den Mitarbeiter des Gartenamtes (Sachbearbeiter „Baumsachgebiete“) bedeutet das: Der Baum ist gut versorgt, und niemand muss rausfahren zum Wässern.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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