fbpx

In Düsseldorf ist das Parken endlich Preis wert

Die Landeshauptstadt beschließt in einigen Tagen, das Abstellen eines Autos im öffentlichen Raum so teuer zu machen wie noch nie. Erwünschter Effekt: Parkhäuser und Tiefgaragen sollen stärker genutzt oder auf die Fahrt mit dem privaten Wagen ganz verzichtet werden.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 18. Januar 2023
Parksituation Friedrichstadt
Ein Bild, das alles sagt: Parkplätze sind in Düsseldorf knapp. Nun folgt die Bewirtschaftung dem ökonomischen Grundsatz, nach dem ein rares Gut auch teurer wird. Foto: Andreas Endermann

Wer in Düsseldorf das Auto benutzt, muss umdenken, sich trennen von der vermeintlichen Selbstverständlichkeit, ein Recht auf einen Platz für sein Auto am Straßenrand oder auf Plätzen zu haben. Dieses Recht gibt es nicht. Im Grunde war es noch nie vorhanden, aber die meisten sind davon ausgegangen, es zu haben. Weil es üblich war. Damit ist es nun vorbei: Die Stadt erhöht die Parkgebühren im so genannten öffentlichen Raum drastisch. In der Spitze werden pro Stunde 4,50 Euro fällig. Diesen Preis kassiert man künftig im engeren Innenstadtbereich. Vor allem im Zentrum ist der bisher von Autos sehr preiswert genutzte Raum damit nun – zumindest annähernd – seinen wirklichen Preis wert.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

Da unser Journalismus werbefrei und unabhängig ist, können wir ihn nicht kostenlos anbieten. Deshalb bitten wir Sie an dieser Stelle darum, unsere Arbeit zu unterstützen und eines unserer Abos abzuschließen (ab 8 Euro pro Monat) oder diesen Artikel einzeln zu kaufen (2 Euro). Sie können per Paypal, Sepa-Lastschrift oder Kreditkarte bezahlen.

Unsere Abos

Artikel einzeln kaufen

Schon Mitglied, Freundin/Freund oder Förderin/Förderer?

Hier einloggen


Lust auf weitere Geschichten?