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Düsseldorfer Whatsapp-Gruppen retten Lebensmittel

Es gibt Apps, in denen Restaurants Speisen zu einem günstigeren Preis anbieten, damit sie nicht weggeworfen werden. Für den Austausch von privat zu privat bestand diese Möglichkeit noch nicht – bis Mica Scheidt im Mai mit seinen ersten Flyern loszog.

Veröffentlicht am 27. Juni 2023
Mica Scheidt Lebensmittelretter aus Düsseldorf
Mica Scheidt hat in Golzheim mit seiner Idee begonnen und mittlerweile Menschen in 16 Düsseldorfer Stadtteilen dafür gewonnen. Foto: Andreas Endermann

Es beginnt mit einer Portion Abendessen, die plötzlich übrig ist. Mica Scheidt hat gerade gekocht, als seine Freundin anruft und fragt, ob er ausgehen möchte. Natürlich möchte er, aber was macht er jetzt mit dem Essen? Mica fragt seinen Nachbarn, ob er Hunger und Lust auf eine frisch gekochte Portion hat. Der Nachbar guckt kurz irritiert, dann freut er sich. Und Mica hat auf dem Weg zu seiner Verabredung einen Gedanken im Kopf, der ihn seitdem viel durch die Stadt bringt und zum Administrator von 16 Whatsapp-Gruppen mit mehr als 400 Mitgliedern gemacht hat.

Der Gedanke: Es scheint ganz einfach zu sein zu verhindern, dass man Lebensmittel wegschmeißen muss, und macht anderen damit sogar Freude. Man muss es nur organisieren. Für professionelle Anbieter von Speisen, also Restaurants und Cafés, gibt es entsprechende Apps. Da bieten dann Bäckereien belegte Brötchen am Nachmittag zu einem reduzierten Preis an oder Kantinen laden ein, nach dem großen Andrang vorbeizukommen und günstig ein etwas verspätetes Mittagessen zu bekommen. Von privat zu privat gab es diese Form des Lebensmittelrettens in Düsseldorf aber noch nicht.

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