Wenn der Sex eine Stielfrage ist

Die Liste der ungewöhnlichen Geschöpfe im Aquazoo ist lang. Ganz oben steht ein winziges Tierchen, das der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgibt: die Stielaugenfliege. Wer die Winzlinge kennenlernen will, braucht einen scharfen Blick. Und ein Ticket für den Aquazoo.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 9. Juli 2021
Stielaugenfliege
Das sind sie - die Stielaugenfliegen im Düsseldorfer Aquazoo. Foto: Andreas Endermann

Dieser Name! Bei näherem Hinsehen durchs Glas der Vitrine im Aquazoo ist klar, sie trägt ihn zu Recht. Weit vom Kopf entfernt sitzen die Sehwerkzeuge beidseitig auf langen Tentakeln.  Hätten wir unsere Augen so platziert, würden sie gut einen halben Meter rechts und links vom Kopf entfernt stehen. Naheliegend also, diese kompakten Winzlinge (groß wie ein Centstück) danach zu benennen. Aber warum das so ist, niemand weiß es. Denn einen auf den ersten Blick erkennbaren Zweck – besseren Weit- oder Überblick, räumliches Sehen? –  hat das nicht. Dass es nur optische Gründe im Sinne von Attraktivität hat, ist unwahrscheinlich.

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