Andreas "Andy" Kalus hat die Fassade an seinem Laden, dem Pitcher, passend zu musikalischen Vorlieben gestaltet. Foto: Andreas Endermann
Andreas "Andy" Kalus hat die Fassade an seinem Laden, dem Pitcher, passend zu musikalischen Vorlieben gestaltet. Foto: Andreas Endermann

Härter als der Tod

Silvester 2019 sagt Andreas Kalus zu seiner Frau „Das wird unser Jahr“. In den folgenden 18 Monaten erkrankt die gesamte Familie an Corona, von den geplanten 180 Konzerten in seiner Kneipe „Pitcher“ kann kaum eines stattfinden. Nun kehrt er zurück.

Von Christian Herrendorf
Veröffentlicht am 2. Juli 2021

Wenige Tage, bevor Andy am Herzen operiert wird, steht ein Freund bei ihm vor der Tür. Er hat Tränen in den Augen und ein besonderes Gerät in der Hand. „Das soll Dir Kraft und Glück geben“, sagt er und gibt es ihm. Es ist ein Arc-Reaktor. Der Held der Comic-Serie „Ironman“ trägt es in der Brust und bekommt dadurch seine Energie. Wenn man das Gerät aus unserer Welt einschaltet, leuchtet es stark, in der Mitte des weißblauen Lichts wird ein Krug sichtbar: der Pitcher, Zeichen und Name der Kneipe von Andy an der Oberbilker Allee, die seit dem 2. Juli wieder geöffnet hat. Der Reaktor hat seinen Job getan.

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