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Ehre für Ehra

Wie Detektive haben die Mitarbeiter:innen der Mahn- und Gedenkstätte recherchiert, um herauszufinden, wen der Künstler Otto Pankok Anfang der 30er-Jahre porträtierte und wie es ihnen im Dritten Reich erging. Die Ergebnisse dieser Arbeit gibt es bald zu sehen.

Von Christian Herrendorf
Veröffentlicht am 2. Juni 2022
Skulptur Ehra oder Kind mit Ball von Otto Pankok
Die Skulptur Ehra oder Kind mit Ball von Otto Pankok steht am Alten Hafen in der Düsseldorfer Altstadt. Foto: Andreas Endermann

Der 82. Jahrestag war ein besonderer. Düsseldorf erinnerte am 16. Mai wie in den Jahren zuvor an die Deportation und Ermordung von Sinti. Die Figur „Ehra – Kind mit Ball“ am Alten Hafen war diesmal aber mehr als ein Symbol. Oberbürgermeister Keller berichtete in seiner Rede erstmals ausführlich über die Geschichte des Mädchens, das der Künstler Otto Pankok mit dieser Skulptur porträtierte. Ehra wurde 1921 geboren, am 16. Mai 1940 deportiert und überstand den Völkermord an den Sinti und Roma im besetzten Polen unter dramatischen Umständen. Sie kehrte nicht nach Düsseldorf zurück und lebte noch bis 1994.

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