fbpx

Die ganze Welt auf dem Tisch (Teil 4): Asien

Karina Rodriguez war in asiatischen Supermärkten unterwegs und hat Süßigkeiten mit unaussprechlichem Namen, Cola mit Melonengeschmack und zahlreiche Nudelsorten getestet. Mindestens eines dieser Lebensmittel hat Suchtpotential.

Von Karina Rodriguez
Veröffentlicht am 2. Dezember 2022
Hanaro Asiamarkt
Im Hanaro-Markt an der Immermannstraße findet man alles, was in Japan und Korea duftet, schmeckt und würzt. Foto: Andreas Endermann

Kashmir Store
Die Produkte, die Sie in diesem Geschäft an der Bismarkstraße 77 finden, stammen hauptsächlich aus Indien, außerdem aus Sri Lanka, Pakistan, Thailand und China. Auf oder in vielen Verpackungen stehen Erklärungen in mehreren Sprachen. Es geht um Gewürze und Bohnen, frische Gemüse, Tiefkühlprodukte, Konserven, verschiedene Arten von Papads (Fladenbrot), Tee, Getränke, Desserts, Nüsse, Basmati Reis, Naturprodukte für Haare und Gesicht, verschiedene Kupfergefäße, indisches Kunstgewerbe sowie Weihrauch.

Eine eigene Vitrine voller hausgemachter Süßigkeiten aus Indien fiel mir besonders auf. Obwohl ich kein großer Fan bin, erinnerten sie mich sofort an den älteren Herrn, der solche hausgemachten Süßigkeiten vor der Schule in meiner Heimatstadt Lima verkaufte. Deswegen habe ich sie dann doch probiert. Verkauft werden sie pro Kilogramm, und Sie können Ihre eigene Kombination aus den 17 Sorten zusammenstellen, die das Geschäft anbietet. Die Süßigkeiten haben keinen Namen (weil sie kompliziert zu schreiben sind, sagte mir die Kassiererin), aber eine Nummer. „Besan“ (Nr. 6) habe ich probiert, weil mich ein freundlicher Inder aus einer Schachtel, die er gekauft hatte, um sie mit nach Hause zu nehmen, ein Stück probieren ließ. Auch „Mango Ladoo“ (Nr. 12) habe ich gekostet, eine gelbe Köstlichkeit mit Kokosraspeln verziert, gefolgt von „Gulab Jamun“ (indische Milchbällchen, Nr. 14). Ihr Geschmack erinnerte mich an eine Süßigkeit namens „La Bomba“ (Die Bombe), die ich als Mädchen in Lima gegessen habe.

Denjenigen, die nach Alternativen zu unserem Brot suchen, kann ich das „Papad“ (Fladenbrot) vorschlagen. Davon finden Sie im Laden eine Vielzahl, sowohl verzehrbereit als auch zum Aufbacken. Ich habe ein Paket mit 15 Fladenbroten gekauft, das auf Linsenmehl basiert. Der Geschmack ist etwas salzig und Sie können es in heißem Öl braten oder einfach so in einer heißen Pfanne ein paar Sekunden erhitzen. Um den salzigen Geschmack zu neutralisieren, aß ich es mit etwas Honig.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

Da unser Journalismus werbefrei und unabhängig ist, können wir ihn nicht kostenlos anbieten. Deshalb bitten wir Sie an dieser Stelle darum, unsere Arbeit zu unterstützen und eines unserer Abos abzuschließen (ab 8 Euro pro Monat) oder diesen Artikel einzeln zu kaufen (2 Euro). Sie können per Paypal, Sepa-Lastschrift oder Kreditkarte bezahlen.

Unsere Abos

Artikel einzeln kaufen

Schon Mitglied, Freundin/Freund oder Förderin/Förderer?

Hier einloggen


Lust auf weitere Geschichten?