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Albert Eickhoff ist tot – er fühlte sich wie der König der Kö

1981 kam er nach Düsseldorf und eröffnete sein Geschäft an der Königsallee, wenig später galt er als Deutschlands einflussreichster Mode-Einzelhändler. Basis seines Erfolges war das Gespür für das, was Frauen anziehen wollten.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 10. November 2022
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Ein Foto vom März 2019: Albert Eickhoff mit seiner Tochter Susanne und deren Mann Stefan Astrand-Eickhoff. Foto: Andreas Endermann

Um zu verstehen, wie dieser Mann tickte, musste man ihn in seinem Arbeitszimmer im 9. Stock eines Bürohauses an der Kö erleben. Dort oben, mit Blick auf die Allee und sein Geschäft, saß er an einem Schreibtisch. Darauf ein kleiner Bildschirm, auf dem er stets sah, was im Geschäft passierte, ob gerade eine Prominente hinein kam, um die er sich selbst kümmern wollte. An der Wand dahinter hing ein riesiges Bild. Ein fotorealistisch gemaltes Porträt – von sich selbst in etwas jüngeren Jahren. Streng und selbstbewusst schaute es den Gast an, und es machte klar, wer in Zentrum dieses Unternehmens stand: Albert Eickhoff. Er war ein Patriarch im ursprünglichen Sinne, mit all den guten und nicht so guten Eigenschaften solcher Männer. Als er sich 2006 offiziell aus dem Geschäft zurückzog und seiner Tochter Susanne und dem Schwiegersohn Stefan Asbrand-Eickhoff die Zügel übergab, glaubten Insider keine Sekunde an einen Machtwechsel. Dafür war dieser Mann nicht gemacht. 

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