Was für und was gegen Olympia in Düsseldorf spricht
Rund 470.000 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer haben mit der Post einen Stimmzettel von der Stadt bekommen. Bis zum 19. April können sie darauf ankreuzen, ob sie dafür oder dagegen sind, dass die Stadt Teil einer Olympia-Bewerbung der Region wird. Zu dem Ratsbürgerentscheid wird es keine Wahllokale oder -urnen geben, die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Brief. Am Ende müssen mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten mit „Ja“ gestimmt haben, damit Düsseldorf dabei ist.
Mit Köln als Stadt an der Spitze würden bis zu 16 Rhein-Ruhr-Kommunen Austragungsort für die olympischen und paralympischen Disziplinen werden. Die Bewerbung zielt im Moment auf drei verschiedene Jahre: 2036, 2040 und 2044. Auch in den anderen Städten gibt es eine Abstimmung unter den Bürgerinnen und Bürgern.
Der Ratsbürgerentscheid wird in der Stadt mit Plakaten begleitet, auf denen das Wort „Ja“ ziemlich groß zu lesen ist. Parallel informiert die Stadt auf einer Internetseite über die Abstimmung. Auch dort wird ausschließlich erwähnt, was für eine Olympia-Bewerbung spricht. Zudem hatten die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer dort die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Antworten sind hier zu finden.
Wir haben in der Redaktion über das Für und Wider diskutiert – und das sind die Argumente für die beiden Positionen:
Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.
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