Was die SPD von der Linken lernen kann – und muss

Die größte Oppositionsfraktion im Düsseldorfer Stadtrat ist immer noch nicht in ihrer Rolle angekommen. Andere machen den Sozialdemokraten vor, wie es geht.

Von Christian Herrendorf
Veröffentlicht am 2. Februar 2022
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SPD und Linke sind Nachbarn im Stadtrat (von links): Martin Volkenrath (SPD), Anja Vorspel, Julia Marmulla und Marcus Flemming (alle Linke). Foto: Andreas Endermann

Es kann sich eigentlich nicht um dieselbe Partei handeln. Da ist die SPD, die auf Bundes-Ebene den Kanzler stellt und mit einer ganzen Reihe von Persönlichkeiten ein deutliches Selbstbewusstsein verkörpert. Und hier ist eine SPD, die 2020 bei der Kommunalwahl abgestraft wurde, nur knapp 18 Prozent der Stimmen erhielt und ein Drittel ihrer Sitze im Düsseldorfer Stadtrat verlor. Diese SPD wirkt immer noch erstarrt, hat sich kaum verändert und geht keine erkennbar neuen Wege. Wenn sie wissen wollte, dass und wie es auch anders geht, könnten ihre Vertreter:innen im Stadtrat mal neben sich schauen. Dort sitzt die Fraktion der Linken. Mindestens die folgenden drei Dinge könnten die Sozialdemokrat:innen dabei lernen:

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