Vorschlag: Düsseldorfer Oper in Duisburg

In der Debatte um den möglichen Neubau eines Opernhauses möchten wir mit einem ungewöhnlichen Gedanken für eine weitere Perspektive sorgen: Wie wäre es, wenn aus der Opernehe mit Duisburg ein gemeinsam bespieltes Haus in der Nachbarstadt würde?

Von Christian Herrendorf
Veröffentlicht am 31. Mai 2021
Das Stadttheater Duisburg wurde ursprünglich 1911/12 errichtet und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Prägend sind seine sechs Säulen und ein Schiller-Zitat auf dem Giebel. Foto: Andreas Endermann
Das Stadttheater Duisburg wurde ursprünglich 1911/12 errichtet und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Prägend sind seine sechs Säulen und ein Schiller-Zitat auf dem Giebel. Foto: Andreas Endermann

In der Debatte um die Düsseldorfer Oper fehlt bisher eine Frage. Die Beteiligten diskutieren darüber, ob das bisherige Gebäude an der Heinrich-Heine-Allee saniert oder ob ein Neubau geschaffen werden soll. Angesichts einer klaren Präferenz für Letzteres geht es dann vor allem um den Standort. Rheinpark, Wehrhahn und Medienhafen heißen die Favoriten. Und es gibt auch noch einige, die erörtern, was die Stadt neben Oper und Ballett in dem Gebäude noch bieten sollte, um es für mehr Bürger*innen interessant zu machen. Dabei fehlt aber folgende Frage: Brauchen wir überhaupt eine Oper, wünschen sich die Düsseldorfer*innen überhaupt ein saniertes oder neues Gebäude?

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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