Hoffnungsträgerin für die SPD: Klaudia mit K

Von Parteien wird Profil erwartet, auch geknüpft an eine Person. Bei den Genossen in der Landeshauptstadt sucht man das vergebens. Aber es gäbe eine Lösung: Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 23. Juni 2022
Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke bei einer Rede im Stadtrat in Düsseldorf
Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke bei einer Rede im Stadtrat. Foto: Andreas Endermann

Aus der Niederlage bei der Kommunalwahl 2020 hat die SPD-Fraktion im Stadtrat – sehr freundlich formuliert – halbherzige Konsequenzen gezogen. Obwohl sie damals elf Prozent der Stimmen verlor, änderte sich an der Spitze kaum etwas. Aus einem Vorsitzenden (Markus Raub) wurden zwei Vorsitzende (Markus Raub und Marina Spillner). Beide sind seit sehr vielen Jahren in der Düsseldorfer Kommunalpolitik aktiv, beide stehen daher nicht für einen Umbruch oder Neuanfang. Der SPD fehlt ein Gesicht, das für die Politik der nächsten Jahre steht, das Sozialdemokratie in den schwierigen Zeiten der 2020er repräsentiert. 

Annika Maus und Oliver Schreiber, die seit der Kommunalwahl die Partei führen, können diese Rolle kaum übernehmen. Sie gehören beide nicht dem Stadtrat an und fehlen daher auf der wichtigen politischen Bühne. Dabei haben die Düsseldorfer Genossen jemanden, der die genannten Bedingungen einer Hoffnungsträgerin erfüllt: Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke.

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