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Düsseldorferin. Grüne. Ministerpräsidentin?

Mona Neubaur soll als Spitzenkandidatin ihrer Partei in den Landtagswahlkampf gehen. Sie formuliert ihre Ambitionen defensiv. Dass ihr Weg am Ende trotzdem in die Staatskanzlei führen könnte, ist weder unlogisch noch unwahrscheinlich.

Von Christian Herrendorf
Veröffentlicht am 16. November 2021
Die NRW-Vorsitzende der Grünen, Mona Neubaur, bei einem Wahlkampftermin mit dem BUndesvorsitzenden Robert Habeck am Düsseldorfer Rheinufer. Foto: Andreas Endermann
Die NRW-Vorsitzende der Grünen, Mona Neubaur, bei einem Wahlkampftermin mit dem Bundesvorsitzenden Robert Habeck am Düsseldorfer Rheinufer. Foto: Andreas Endermann

Die Antwort war zwar vorbereitet, aber trotzdem gut. „Ich habe keine Nebeneinkünfte, ich habe kein Buch geschrieben – und ich habe auch nicht vor, dies vor der Landtagswahl zu tun“, sagte Mona Neubaur Ende Oktober, als sie gefragt wurde, ob sie Enthüllungen im Wahlkampf fürchte. Mit ihrer Antwort spielte sie auf die Vorfälle an, die der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock das Leben im Sommer erheblich erschwert haben. Die Gelegenheit für diese Lektion in Ironie ergab sich bei der Pressekonferenz, bei der die NRW-Grünen Mona Neubaur als mögliche Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 15. Mai 2022 präsentierten. Noch ist das „nur“ ein Vorschlag von Fraktionsspitze und Parteivorstand. Im Dezember stimmen die Grünen auf einem Parteitag darüber ab.

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