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Vom Niedergang der Shopping-Paläste

In den Schadow Arkaden stehen mehrere Läden schon länger leer. Die Kö-Galerie soll demnächst verkauft werden, in der Branche rechnet man zudem mit ihrem Abriss. Noch dramatischer ist die Lage in den Düsseldorf Arcaden in Bilk: 20 Geschäfte sind vakant.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 4. Mai 2022
Status Quo Schadowarkaden
Zeichen des Niedergangs? Wo früher an den Schadow Arkaden Vapiano täglich großen Andrang vor allem junger Leute erlebte, entsteht nun eine Filiale der Postcodelotterie. Foto: Andreas Endermann

Die Kratzer am Lack der Konsum-Tempel in Düsseldorfs Innenstadt waren lange Zeit auf den ersten Blick nicht erkennbar. Aber nun sind sie offensichtlich. Ich habe mir die Düsseldorf Arcaden in Bilk, die Schadow Arkaden und die Kö-Galerie intensiv angeschaut und mit einer Reihe Brancheninsidern – Immobilienentwicklern und -vermarktern sowie Einzelhändlern – gesprochen. Deren Einschätzungen variieren in Nuancen, stimmen aber im Grunde überein: Wenn diese einstigen Flaggschiffe des Einkaufens nicht neue Verkaufskonzepte entwickeln, sind sie dem Niedergang geweiht.

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