Gigabit für alle – also für alle, die im richtigen Stadtteil wohnen

Oberbürgermeister Stephan Keller hat im Wahlkampf schnelles Internet für ganz Düsseldorf versprochen und drei Absichtserklärungen mit Telekommunikationsunternehmen geschlossen. Die scheinen nun aber vor allem Viertel mit zahlungskräftigen Kunden im Sinn zu haben.

Von Christian Herrendorf
Veröffentlicht am 4. August 2021
Sören Trebst, Vorsitzender der Geschäftsführung von 1&1 Versatel, und Oberbürgermeister Stephan Keller unterzeichneten im Jan-Wellem-Saal des Rathauses eine Absichtserklärung über den Ausbau des Glasfasernetzes. Im Jan-Wellem-Saal tragen sich sonst hohe Gäste ins Goldene Buch der Stadt ein, außerdem werden dort besondere Ehrungen vorgenommen. Foto: Sabine Grothues/1&1 Versatel
Sören Trebst, Vorsitzender der Geschäftsführung von 1&1 Versatel, und Oberbürgermeister Stephan Keller unterzeichneten im Jan-Wellem-Saal des Rathauses eine Absichtserklärung über den Ausbau des Glasfasernetzes. Im Jan-Wellem-Saal tragen sich normalerweise hohe Gäste und Staatsoberhäupter ins Goldene Buch der Stadt ein, außerdem werden dort besondere Ehrungen vorgenommen. Foto: Sabine Grothues/1&1 Versatel

Gute Internetverbindung kommt inzwischen kurz nach fließend Wasser und „Was Anständiges im Fernsehen“. Die Zeiten von Home-Office und Home-Schooling haben den Düsseldorfer*innen verdeutlicht, wie wichtig eine stabile Leitung mit guter Grundgeschwindigkeit ist – und wie selten. Stephan Keller (CDU) hat dies im Wahlkampf in einer seiner fünf Hauptforderungen mit dem Slogan „Gigabit für alle“ aufgegriffen.

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