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Erst die Wohnung

„Housing first“ heißt ein ungewöhnlicher und eigentlich simpler Ansatz im Kampf gegen Obdachlosigkeit in Düsseldorf. Die Betroffenen erhalten eine ganz normale Wohnung mit ganz normalem Mietvertrag – und ohne besondere Bedingungen. Wir haben einen von ihnen besucht.

Von Christian Herrendorf
Veröffentlicht am 22. Juni 2021
Andre in seiner Wohnung, die er durch das Projekt "Housing first" bekommen hat. Er ist Fortuna-Sympathisant, sagt er. Dortmund ist aber gut. Foto: Andreas Endermann
Andre in seiner Wohnung, die er durch das Projekt "Housing first" bekommen hat. Er ist Fortuna-Sympathisant, sagt er. Dortmund ist aber gut. Foto: Andreas Endermann

Andre kommt immer wieder aufs Badezimmer. Ein Traum, sagt er. Das müsst ihr sehen, sagt er. Im Badezimmer gibt es ein Waschbecken, einen Spiegelschrank, eine Duschkabine („mit Regendusche“), eine Waschmaschine, ein Radio in der Wand. Alles sauber, alles normal. Hammer, oder?, sagt Andre.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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