„Düsseldorf“ am Boden

Die Aussichten sind düster, die Zeiten weltweiter Reisen vorläufig vorbei. Der Airbus A 380 mit dem Namen unserer Stadt wurde wegen Corona in der spanischen Steppe abgestellt. Dort steht der Jet nun seit einem Jahr.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 5. Mai 2021
De Lufthansa-A380 "Düsseldorf" auf dem hiesigen Flughafen. Zur Begrüßung gab es Sekt auf die Nase, vorsichtig gegossen von Astrid Albers, der Frau des damaligen Oberbürgermeisters Dirk Elbers (CDU) .
Der A 380 "Düsseldorf" auf dem hiesigen Flughafen. Zur Begrüßung gab es Sekt auf die Nase, vorsichtig gegossen von Astrid Albers, der Frau des damaligen Oberbürgermeisters Dirk Elbers (CDU) .

Der 5. Mai 2020, also vor einem Jahr. Am Münchner Flughafen rollt ein A 380-800 Airbus an die Startbahn, beschleunigt und hebt ab, Richtung Süd-Westen. Unter der Flugnummer LH 9924 startet der Jet routinemäßig um 9.21 Uhr. Aber nichts an diesem Flug ist Routine – denn es ist der vorläufig letzte Trip des gewaltigen Fliegers. Sein Name: Düsseldorf.

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