fbpx

Die älteste Mitarbeiterin der Stadtsparkasse: Ohne Frau Krapova geht es nicht

Personal fehlt überall, auch bei der Stadtsparkasse Düsseldorf. Diese Not macht erfinderisch. Wie es dazu kam, dass die Bank eine 79-Jährige eingestellt hat, die früher schon jahrelang in der Bilker Geschäftsstelle das Geld gezählt hatte.

Von Christian Rothenberg
Veröffentlicht am 9. November 2022
Frau Krapova
Vlasta Anna Krapova im 19. Stock der Zentrale der Stadtsparkasse an der Berliner Allee. Foto: Andreas Endermann

Sie suchen, händeringend. Frau Krapova erfährt davon, als sie sich Ende Mai 2022 mit einer Freundin trifft. Es ist eine frühere Kollegin aus der Düsseldorfer Stadtsparkasse. Die erzählt ihr bei einem Glas Sekt, dass die Bank Probleme hat, neue Kassierer zu finden. Frau Krapova wird hellhörig, sie würde gerne. Denn die Rentnerin vermisst ihre alte Arbeit, das Geld zählen und den Kontakt zu den Kunden, das sagt sie auch ihrer Freundin. Und so kommt es, dass sie im August als Minijobberin wieder bei der Stadtsparkasse anfängt – 14 Jahre nachdem sie dort in Rente gegangen ist.

Vlasta Anna Krapova ist 79 Jahre alt. Und weil ihre Geschichte so besonders ist, nehme ich Kontakt mit ihr auf. Ich will wissen, wie es dazu kam und warum jemand in ihrem Alter wieder bei seinem früheren Arbeitgeber einsteigt. 

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

Da unser Journalismus werbefrei und unabhängig ist, können wir ihn nicht kostenlos anbieten. Deshalb bitten wir Sie an dieser Stelle darum, unsere Arbeit zu unterstützen und eines unserer Abos abzuschließen (ab 8 Euro pro Monat) oder diesen Artikel einzeln zu kaufen (2 Euro). Sie können per Paypal, Sepa-Lastschrift oder Kreditkarte bezahlen.

Unsere Abos

Artikel einzeln kaufen

Schon Mitglied, Freundin/Freund oder Förderin/Förderer?

Hier einloggen


Lust auf weitere Geschichten?