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Helge Achenbach in den Jahren vor dem Gerichtsprozess und seiner Verurteilung. Foto: Andreas Endermann

Kohle, Knast & Kaviar (Folge 1): Der Fall Helge Achenbach

Wie wird aus einem Mitglied des Sozialistischen Studentenbunds der Kunstberater der Reichen und Superreichen? Warum wird ein Mann, der durch die Vermittlung von Kunst viel Geld verdient hat, ein Betrüger, der im Gefängnis landet? Diese Fragen beantwortet die erste Folge unseres Podcasts.

Von Christian Herrendorf
Veröffentlicht am 4. Februar 2022

„Kohle, Knast und Kaviar“ erzählt von Kriminalfällen, die so eigentlich nur in Düsseldorf passieren konnten. In der Folge „Geld Macht Kunst“ geht es um den Fall Helge Achenbach. Als Kunstvermittler für große Unternehmen und vermögende Privatleute hatte er es zu viel Geld gebracht. Dann aber fälschte er Rechnungen, um heimliche Preisaufschläge zu verdecken, und wurde wegen Betrugs in zweistelliger Millionenhöhe angeklagt. „Kohle, Knast und Kaviar“-Erzähler Hans Onkelbach kannte Helge Achenbach zu diesem Zeitpunkt schon viele Jahre und berichtet aus einem bewegten Leben.

Der junge Helge Achenbach war Mitglied des Sozialistischen Studentenbunds und Vorsitzender des Asta. Aber noch während der Uni-Zeit entdeckte er, wie man mit dem Vermitteln von Kunst Geld verdienen kann. In den Anfangszeiten legte er sich eine besondere Methode zu, um Kunden zu finden. Später kannten ihn alle: die Millionäre und Milliardäre, die Sammler und die Scheichs. Es erreichte eine enorme Fallhöhe – und fiel.

Die Folge hat auch Bonusmaterial: Am Ende des Podcasts ist Helge Achenbach selbst zu hören. Im Interview erzählt er, was er heute macht und wie es ihm geht.


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