Kellers Wahlversprechen im Check: Das Einlösen wird schwieriger
Wenn eine Stadt ihren Haushalt beschließt, ist das normalweise ein guter Moment für einen Oberbürgermeister. Das Geld für anstehende Projekte ist damit freigegeben, er kann mit fundierter Überzeugung erklären, welche Fortschritte in den kommenden Monaten anstehen. Für Stephan Keller fiel diese Möglichkeit im März 2026 gering aus. Lediglich sechs zusätzliche Anträge hat die Mehrheit von CDU und Grünen beschlossen (und zwei im Verkehrsausschuss), weitere sieben Vorschläge aus der Verwaltung kamen noch hinzu.
Die Etat-Sitzung des Stadtrats war damit eher ein Zeichen, dass die Wahlversprechen des Düsseldorfer Oberbürgermeisters nun langsamer erfüllt werden und Sparen Priorität hat. Wie es um das Programm von Stephan Keller steht, überprüfe ich regelmäßig mit Hilfe des „Promisetrackers“. So nennen englischsprachige Medien ihre Rubriken, in denen sie Amtsinhaber:innen kontrollieren.
Mein erster Text zu den Wahlversprechen enthielt einige positive Ergebnisse. Der Oberbürgermeister hatte Dinge angekündigt, von denen er als Chef der Verwaltung sicher sein konnte, dass sie bald kommen. Weitere Ideen hatte er damals auf den Weg gebracht.
Ob und inwieweit nun weitere Versprechen erfüllt oder gestartet wurden und welche bereits jetzt nicht mehr erreichbar sind, zeigt der folgende Überblick:
Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.
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