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Keine Liebesgrüße nach Moskau

Düsseldorf hat die vor 30 Jahren geschlossene Partnerschaft mit der russischen Hauptstadt auf Eis gelegt. Damit endet - hoffentlich vorübergehend - eine sehr spezielle Beziehung der beiden Städte.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 3. März 2022
StŠdtepartnerschaft DŸsseldorf – Moskau
Auf mehreren nach Düsseldorf führenden Straßen stehen diese Schilder mit den Namen aller Städtepartner, darunter auch Moskau. Foto: Andreas Endermann

Das Bild ging weltweit durch die Medien: Der russische Staatschef Wladimir Putin erklärte wenige Tage vor dem Einmarsch seiner Truppen in die Ukraine, Russland werde die Unabhängigkeit der abtrünnigen Provinzen Luhansk und Donezk anerkennen. Im Raum, in dem Putin dieses Statement aufzeichnen ließ, war ein in Düsseldorf vielen bekannter Mann: Sergei Sobjanin, Moskaus Bürgermeister. Den 58-Jährigen kennen etliche Politiker und Beamte wegen der Städtepartnerschaft mit Moskau. Diese besondere Beziehung besteht seit 30 Jahren. Die ersten Kontakte wurden 1968 geknüpft, als Vertreter der Stadt und der Messe Düsseldorf (damals NOWEA) mit dem Wunsch nach einer wirtschaftlichen Kooperation in die russische Hauptstadt reisten und so die Basis für die heutige Städtepartnerschaft legten.

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