Was ein Abschied von Strack-Zimmermann für die Düsseldorfer FDP bedeutet

Im März und April war die Chefin der hiesigen Liberalen bei den Ratssitzungen dabei, im Mai und Juni fehlte sie. Wegen des Ukraine-Kriegs ist sie in Berlin oft unabkömmlich. Ändert sich das nicht, wird das für die FDP eine gewaltige Herausforderung.

Von Christian Herrendorf und Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 26. Juli 2022
Strack-Zimmermann Düsseldorf
Marie-Agnes Strack-Zimmermann am Abend der Bundestagswahl in Düsseldorf. Foto: Andreas Endermann

Als Marie-Agnes Strack-Zimmermann nach der jüngsten Bundestagswahl erneut nach Berlin ging, war ihre Botschaft klar: Sie wolle im Parlament ihren Sitz haben, aber sie werde nach wie vor in der Düsseldorfer Ratsfraktion und als Vorsitzende der Kreispartei in Düsseldorf arbeiten. Als dann in Berlin die Ampel-Koalition gebildet wurde, fiel der FDP der Vorsitz eines extrem wichtigen Gremiums im Bundestag zu: der des Verteidigungsausschusses. Strack-Zimmermann bekam diesen Job, was insofern konsequent war, als sie bereits vorher „verteidigungspolitische Sprecherin“ ihrer Fraktion gewesen war. Das aber hatte Folgen für Düsseldorf.

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