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Abschied von einem Liberalen

Der Verleger und Autor Manfred Droste war vieles, mit vielen und vielem verbunden. Vor allem aber war er aus tiefster Überzeugung Düsseldorfer. Nun ist er mit 94 gestorben.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 18. Oktober 2021
Manfred Droste - Foto: Hans-Jürgen Bauer
Der Verleger Manfred Droste. Foto: Hans-Jürgen Bauer

Ihn live zu erleben, war stets beeindruckend. Nie langweilig, oft anstrengend im positiven Sinne, weil er in einem Gespräch selten die zweite Geige spielte, sich dazu als sehr aufmerksamer Zuhörer mit verblüffendem Gedächtnis zeigte. Manfred Droste war bis zuletzt schnell im Kopf und ein Meister der Sprache. Für Small Talk konnte er sich nicht erwärmen. In der Regel kam er umgehend zur Sache, meist der eigenen, und sprach so, wie man es sich heute von vielen Politikern wünscht: mit klarer Kante. Wer sich mit ihm unterhielt, brauchte die Fähigkeit der permanent hohen Konzentration.

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