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Rheinmetall: Guter Sponsor, schlechter Sponsor

Wir haben bei VierNull über die umstrittene Hilfe des Konzerns Rheinmetall für Sportvereine berichtet. Unsere Leser haben daraufhin gefragt, wie unsere Meinung zu dem Thema ist. Ist das Sponsoring akzeptabel? Meine Antwort lautet Ja.

Von Hans Onkelbach
Veröffentlicht am 1. März 2022
D.Live
Diese Tafel am Rhein zeigt die Sponsoren der städtischen Tochter D.Sports, darunter Rheinmetall (untere Reihe, zweites Logo von links). Foto: Andreas Endermann

Sollte es Menschen geben, denen nicht klar ist, womit Rheinmetall Geld verdient, dem empfehle ich einen Blick auf die aktuelle Börse. Die Rheinmetall-Aktie ist seit Mitte Februar um mehr als 30 Prozent von 96 Euro auf über 130 gestiegen. Allein nach dem Tag, an dem der Bundestag debattierte und beschloss, 100 Milliarden Euro in die Bundeswehr zu investieren und künftig mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Rüstung zu stecken, stieg das Papier um 25 auf 134 Euro. Der Hintergrund ist klar: Wenn Deutschland und die gesamte Nato aufrüsten, wird Rheinmetall davon profitieren. Denn einen wesentlichen Teil seines Umsatzes macht die Düsseldorfer Firma neben Automobilteilen mit Wehrtechnik. Panzer (Leopard II), Geschütze, Waffenelektronik – der Konzern ist dabei ganz weit vorn. Offiziell heißt dieser Unternehmens-Bereich „Defense“, aber diese Waffen taugen nicht nur für die Verteidigung.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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