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Ein böses Alaaf

Die Verschiebung des hiesigen Rosenmontagszugs hat die organisierten Jecken rund um den Dom kalt erwischt. Sie fühlen sich unter Zugzwang und beklagen empört mangelnde Absprache. Eine Verschiebung lehnen sie ab.
Veröffentlicht am 25. November 2021
Ein Kölner Dreigestirn - derzeit ist auch rund um den Dom die Stimmung gedrückt, weil man nicht sicher sein kann, wie es weitergeht. Dass Düsseldorf den Rosenmontagszug verschiebt, hat die Kölner empört. Sie werfen ihren Kollegen vor, aus rein wirtschaftlichen Interessen gehandelt zu haben. Das sei in Köln nicht üblich. Foto: Andreas Endermann
Ein Kölner Dreigestirn: Derzeit ist rund um den Dom die Stimmung gedrückt, weil man nicht sicher sein kann, wie es weitergeht. Dass Düsseldorf den Rosenmontagszug verschiebt, hat die Kölner empört. Sie werfen ihren Kollegen vor, aus rein wirtschaftlichen Interessen gehandelt zu haben. Das sei in Köln nicht üblich. Foto: Andreas Endermann

Freundschaft hat es zwischen den organisierten Pappnasen Düsseldorfs und denen aus Köln ohnehin nie gegeben. Bestenfalls respektiert man sich, ab und zu gibt es, wie auf politischen Ebenen, hoch offizielle Besuche mit viel Tamtam. Aber Köln guckt auf die Nachbarn im Norden immer ein bisschen herab: Echten Karneval, so die Überzeugung, gibt es nur in Köln mit seinen Veedeln und dem Jecksein in der DNA.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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